Edition 2008
Edition 2008 Seit 1993 legt die Privatbrauerei Zwettl alljährlich eine Serie künstlerisch gestalteter Bierdeckel auf. Die Serie „Kunst am Bierdeckel“ findet als Beitrag zur zeitgemäßen Bierkultur weit über die Grenzen des Landes hinaus Beachtung, was aber noch mehr zählt, ist die beständig steigende Freude der Bierfreunde an diesen ungewöhnlichen Accessoires.
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Bierdeckeln
Wachsen gegen den Trend
– Zwettler Bier wächst gegen Trend
– Zwettler boomt – im Gegensatz zum Gesamtbiermarkt
– Investments in Standorte
Die Privatbrauerei Zwettl freut sich über ein äußert erfolgreiches Geschäftsjahr 2009: Der Gesamtumsatz des Waldviertler Familienunternehmens stieg 2009 um 6,5 Prozent auf 19,7 Millionen Euro an. Besonders hervorzuheben ist sowohl der Absatz bei Fassbieren durch die Eroberung von neuen Gastronomiebetrieben (Umsatzplus von 5 %) sowie das mengenmäßige Absatzplus bei Zwettler Flaschenbieren von über 5 %.
Mengenmäßiges Plus von 2,7 %
Das in der fünften Generation von der Brauerei-Familie Schwarz geführte Unternehmen erzielte 2009 einen Jahresausstoß von 200.000 Hektolitern Bier – oder umgerechnet 60 Millionen Seidel Bier bzw. 250.000 Flaschen, die täglich in der Brauerei abgefüllt werden.
75 Prozent des Jahresausstoßes wird in Flaschen, rund ein Viertel der Menge wird in Fässer abgefüllt. Die Aufteilung der Absatzmärkte bei Zwettler liegt im nationalen Trend: Quer über die Brauereien laufen zwei Drittel des Absatzes über den Lebensmitteleinzelhandel, zu einem Drittel über die Gastronomie.
Zwettler-Bierkonsum in Zeiten des generellen Konsumrückgangs
Im vergangenen Krisen-Jahr ging generell der mengenmäßige Absatz von Bier zurück. Gegen den Trend entwickelte sich die Privatbrauerei aus Niederösterreich: „Wir sehen unsere Strategie, Bier aus besten Zutaten der Region zu brauen, bestätigt“, freut sich Karl Schwarz, Geschäftsführer der Privatbrauerei über sein Umsatzplus. „Unsere Geschäftszahlen zeigen, dass trotz angespannter wirtschaftlicher Lage die Österreicherinnen und Österreicher nicht auf Bier-Genuss verzichten möchten. Das erfolgreiche Jahr 2009 für die Zwettler Brauerei zeigt deutlich, dass Top-Qualität, Geschmack und Know-How unserer Brauerei beim Konsumenten ankommt.“
Trend zu Herkunft und Individualität
Der von der Privatbrauerei Zwettl seit jeher eingeschlagene Weg, nur Rohstoffe aus der Region zu verarbeiten und individuelles Bier mit „Ecken und Kanten“ anzubieten, wird belohnt: „Wir bemerken – im Gegensatz zu Mitbewerbern – keine Abwanderung der Konsumenten hin zu Billigprodukten – bei Bier scheinen die Österreicher verstärkt Wert auf Qualität sowie Herkunft der Rohstoffe zu legen.“
Absatzgebiete rund um die Brauerei legen zu
In allen Zwettler-Absatzgebieten konnte ein mengenmäßiges Plus erzielt werden: Hervorzuheben sind die Regionen Mostviertel und Industrieviertel mit einem 10%igen Plus sowie die Bundeshauptstadt Wien.
Beim Flaschenbier aus dem Waldviertel legte Niederösterreich Süd um 10 % zu, in Wien um 2 Prozent. „Wien ist ein extrem umkämpfter Markt – sowohl in der Gastronomie als auch im Lebensmittelhandel. Daher freut es uns doppelt, dass unsere ‚Export-Strategie‘ in die Bundeshauptstadt Früchte trägt“, so Karl Schwarz.
Auch in der Gastronomie wird verstärkt zu Zwettler Bier gegriffen: In Wien konnte der Absatz von Fassbier aus der Privatbrauerei um knappe drei Prozent gesteigert werden, in Niederösterreich Süd um acht Prozent.
Export Lager und Hadmar BIO Bier heben ab
Das gefragteste Bier aus der Privatbrauerei Zwettl ist auch 2009 das Export Lager gewesen: Mit einem mengenmäßigen Plus von 8,2 % boomte die Sorte.
Die seit 2003 zur Zwettler Brauerei gehörende Bierwerkstatt Weitra verzeichnete 2009 einen Rekord: Die ‚Schallmauer“ von 10.000 Hektoliter Ausstoß wurde im Dezember erreicht. Der Ausstoß der kleinen Braueierei konnte somit seit der Übernahme vervielfacht werden. Der unangefochtene Star aus Weitra ist das „Hadmar BIO-Bier“: Dieses legte ein 12 %iges Mengenwachstum im Jahr 2009 hin.
Ausblick auf 2010: Investments von 4,75 Mio Euro in die Standorte, neue Produkte und einige Überraschungen
Das Jahr 2010 steht ganz im Zeichen der Investments: Investments in die Region und in die Brauereien. Um beispielsweise den in der Bierwerkstatt Weitra geplanten Jahresausstoß von 20.000 Hektoliter zu bewerkstelligen, muss die Brauerei ausgebaut werden. Geplant ist ein Investitionsvolumen von 750.000 Euro in die Anlagen.
Auch in der Privatbrauerei Zwettl wird ausgebaut: Hier wird eine neue Logistikhalle dafür sorgen, dass die Brauerei weiterhin wachsen kann. Das Investment in die Infrastruktur in Zwettl beläuft sich auf eine Gesamtsumme von 4 Mio Euro.
Nicht nur die Brauerei, sondern auch die Region profitiert vom Engagement: So werden in der Bierwerkstatt Weitra neue Arbeitsplätze geschaffen und die bestehenden abgesichert!
Ab dem Frühling wird die Produktrange aus dem Waldviertel in einem neuen Glanz erstrahlen: Etiketten, 6er Tragerl und Kronenkorken werden erneuert. Ein zweiter Zwettler-Radler erblickt im Frühjahr – passend zur Outdoor-Saison – das Licht der Welt.
Zur Fußball-Weltmeisterschaft wird es eine Überraschung aus dem Waldviertel geben, sozusagen der heimische Beitrag zur WM….
Das Waldviertel als Top-Herkunftsregion für Lebensmittel
Das Image des Waldviertels als Top-Qualitätsregion für Lebensmittel wurde auch im Rahmen einer RollAMA Motivanalyse im Jahr 2008 bestätigt: Jeder dritte Befragte nannte spontan das Waldviertel als Region, die gute Qualität hervorbringt.
Herkunft und Qualität als Kaufmotive
Die aktuelle RollAMA Motivanalyse Februar 2009 zeigt ein Bild, das die Privatbrauerei Zwettl kennt und dem die Brauerei mit der Herkunft und Auswahl der Rohstoffe aus dem Waldviertel Tribut zollt: 6 von 10 befragten Konsumenten ist die Herkunft der landwirtschaftlichen Rohstoffe (63 %) besonders wichtig, sie trägt also stark zur Kaufentscheidung bei. „Die Zutaten unserer Biere wie Hopfen, Braugerste und das Brauwasser kommen aus der unmittelbaren Umgebung von Zwettl – zum Wohl der regionalen Landwirtschaft aber auch, um den authentischen und eigenständigen Biergeschmack zu sichern“, freut sich Karl Schwarz über seine „echten Niederösterreicher“. 2008 gaben über die Hälfte der Befragten an, „jetzt mehr Wert auf regionale Produkte mit geringen Transportwegen zu legen“; nahezu jeder zweite Befragte gab an, dass „das Ursprüngliche und Authentische in letzter Zeit oft lieber als Kunstmarken ist“. Auf die Frage „Achten Sie in letzter Zeit stärker darauf, ob Sie österreichische oder ausländische Lebensmittel einkaufen“ gaben 65 % der Befragten an „sehr darauf zu achten“*. „Wir spüren diese Trends im Absatz unserer Produkte“, kommentiert Karl Schwarz die Umfragen.
*Quelle: Tomorrows Clients, Karmasin Institut, 2008

Edition 2008
Seit 1993 legt die Privatbrauerei Zwettl alljährlich eine Serie künstlerisch gestalteter Bierdeckel auf. Die Serie „Kunst am Bierdeckel“ findet als Beitrag zur zeitgemäßen Bierkultur weit über die Grenzen des Landes hinaus Beachtung, was aber noch mehr zählt, ist die beständig steigende Freude der Bierfreunde an diesen ungewöhnlichen Accessoires.





