Wirtshaus im Demutsgraben

Das Zwettler Bier und wir: Monika Huber-Riedler
„Als Zwettlerin ist es ganz klar, dass ich eine besondere Beziehung zu unserer Brauerei hab‘, und drum spielt das Zwettler Bier bei uns auch eine so große Rolle“, berichtet Monika Huber-Riedler, die eine ganz kurze Fahrt von der Stadt Zwettl entfernt das idyllische Wirtshaus im Demutsgraben bewirtschaftet. Der kulinarische Lokalpatriotismus der Demutsgrabenwirtin geht weit über die Pflege der einschlägigen Bierkultur hinaus und wird auch in der Speisenkarte deutlich. Dort nämlich stößt man auch immer wieder auf das gute Zwettler. Zum Beispiel in Form der

Original Zwettler Bierknödel auf Zwicklkraut

Für die Knödel wird Kalbfleisch recht grob faschiert und mit Lauch, Petersil und Champignons geröstet. Dann erfolgt die Taufe mit einem ordentlichen Guss vom Zwettler Original. Die Flüssigkeit wird eingekocht. Zum guten Schluss wird diese Knödelfülle mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Fülle kommt in eine Hülle aus Erdäpfelknödel, wer will, färbt den Erdäpfelteig mit Spinat. Dann werden die Knödel wie Fleischknödel gekocht.

Für das Zwicklkraut nimmt die Wirtin nicht nur Kraut, sondern auch in feine Streifen geschnittene Karotten, Gelbe Rüben, Lauch und Zucchini, schmurgelt das Gemüse in Butter und Sonnenblumenöl und gießt es mit Zwettler Zwickl auf.
Ob man dazu das Zwettler Original oder das Zwettler Zwickl trinken soll, ist wissenschaftlich noch nicht ganz erforscht. Zur Sicherheit zuerst ein Zwickl, dann ein Original oder umgekehrt oder auch zwei von jeder Sorte, wenn sich zum Appetit ausreichend Zeit schlägt.

Wirtshaus im Demutsgraben, Niederstrahlbach 36, 3910 Zwettl
www.demutsgraben.at